Die Diagnose

Zum ersten Mal hatte ich das Gefühl, ernst genommen zu werden, als ich bei einer privaten Gynäkologin saß, die sich auf Endometriose spezialisiert hat.

Schon bei dem Vorgespräch wurde ich gefragt wie stark meine Schmerzen von 1-10 wären?

Das meine Blutung alles andere als normal wären usw. Alles deutete immer mehr auf Endometriose hin.

Zuerst tastete mich die Ärztin ab und nichts Ungewöhnliches konnte sie ertasten, also ging es weiter zum Ultraschall. Zum ersten Mal musste ich mir nicht mit weit gespreizten Beinen etwas zwischen meine Beine führen lassen und die Decke dabei anstarren. Ich lag bequem mit gespreizten Beinen auf einer Liege und hatte den Ultraschall Bildschirm bestens im Blick. Lange sagte die Ärztin nichts und dann kam das: „sehen sie die weißen Striche und Punkte? Sie ist auch 3x so groß wie sei eigentlich sein sollte. Ziehen Sie sich an und wir sprechen darüber.“ Was jetzt kam, war gleichzeitig ein Schock und Erleichterung zugleich. Denn es gab eine Diagnose! Adenomyose! Ich bildete mir keine Sekunde Schmerz ein und wusste endlich, woher sie kommen!

 

„Bei der Adenomyose wächst Gebärmutterschleimhaut ähnliches Gewebe in die Muskelschicht der Gebärmutter ein. Dieses Gewebe können Drüsen oder Stroma, eine Art Bindegewebe sein. Diese Einwachsungen können starke Schmerzen hervorrufen und zu Unfruchtbarkeit oder auch Fehlgeburten führen. Durch Adenomyose kann es zu einer Vergrößerung oder Verformung der gesamten Gebärmutter kommen.“ @anna.jung.coaching

 

Jeder Weg ist unterschiedlich, bis zu einer Diagnose. Leider hat es bei mir ganze 10 Jahre gedauert, bis bei mir zumindest fix „Adenomyose“ diagnostiziert werden konnte.

Einen Tipp gebe ich euch mit:

Hört auf euren Körper, denn ihr kennt ihn am besten und spürt, wenn etwas nicht normal ist!